NEWS

Die Thüringer Landesregierung hat am Freitag, 29. April 2022, die neue KiJuS-Verordnung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport verkündet, in der das Vorgehen bis Ende Mai geregelt ist.

Demnach finden bis zum 6. Mai nach wie vor zwei verpflichtende Testungen pro Woche statt. Die aktuellen Regelungen ändern sich bis dahin nicht. In der Zeit danach bieten wir den Schülerinnen und Schülern bis zum 25. Mai 2022 einen freiwilligen Test pro Woche an.

Diese finden jeweils am Montag in der 1. bzw. 2. Unterrichtsstunde statt.

https://bildung.thueringen.de/aktuell/seite?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3466&cHash=50acde3a014f80fbe15c87502cfdb6c6

 

Liebe Eltern und Schüler,

nach den Einschränkungen der letzten Jahre ist es nun wieder möglich zum gewohnten Schulalltag und bewährten Aktivitäten zurückzukehren. Berufsorientierung war und ist für unsere Schule ein wichtiges Anliegen.

Um die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 mit ihren Eltern über Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren, planen wir einen berufsinformierenden Elternabend.

Der Elternabend findet am 24.05.2022 von 18 Uhr bis ca. 20 Uhr in unserer Schule statt.

 

Ausgeschriebene Stellen

https://schuldienst.thueringen.de/Stellenangebote/lehrer-in-m-w-div-ma-staatliche-regelschule-bertha-von-suttner-mechterstaedt

Fachschaft Sprachen

Kino im Kopf

Obwohl ein Kinobesuch sicher zu den schönsten Erlebnissen gehört, haben die Schüler der Klassen 6 der Regelschule „Bertha von Suttner“ bewiesen, dass auch das Lesen eines Buches zu den faszinierendsten Freizeitbeschäftigungen gehören kann. Denn schon Goethe wusste:

„Wer Bücher liest, schaut in die Welt und nicht nur bis zum Zaune.“

Im Rahmen des Deutschunterrichtes hat jeder der über 50 Schüler ein anderes Buch vorgestellt, sodass wir eine riesige Vielfalt erleben und in die Welt der Bücher eintauchen durften. Wir haben die Abenteuer von Pippi Langstrumpf, Hanni und Nanni verfolgt, aber auch die Detektivgeschichten der drei Fragezeichen und magische Geschichten haben uns seit Beginn des Schuljahres gefesselt.

Neben den Informationen zum Autor, den Hauptfiguren und dem Inhalt der Bücher, haben die Schüler auch eine Leseempfehlung und persönliche Einschätzung gegeben. So ist vielleicht auch ganz nebenbei der Wunsch entstanden, sich ein neues Buch zu Weihnachten schenken zu lassen.

Auch eine Leseprobe durften wir bei jeder Buchvorstellung erleben, sodass auch die Lesefertigkeit unter Beweis gestellt werden musste. Viele Schüler haben gezeigt, dass sie fleißig das Lesen geübt und sich sehr gut vorbereitet haben. Die besten drei Schüler jeder Klasse zu küren, fiel da nicht leicht.

Folgende Schüler der Klassen 6 gehören zu den besten Lesern:

Klasse 6a: 1. Jonas Hoyer 2. Jeremy Micheels 3. Emilia Hellmann

Klasse 6b: 1. Emily Trapp 2. Fabienne Wedel 3. Pauline Ammerschuber.

Diese Schüler und Schülerinnen nahmen dann am 09.12.21 am Schulausscheid teil, bei dem der beste Leser gefunden werden sollte, der unsere Schule dann wiederum beim Regionalausscheid vertreten wird.

Als bester Leser hast sich Jeremy Micheels (6a) durchgesetzt. Auf Platz 2 folgte Emilia Hellmann (6a) und Platz 3 belegte Pauline Ammerschuber (6b). Herzlichen Glückwunsch!

Wir drücken nun Jeremy die Daumen, wenn er beim nächsten Ausscheid auf die besten Leser anderer Schulen treffen wird.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle auch beim Förderverein der Regelschule „Bertha von Suttner“ und der Salzmannbuchhandlung in Waltershausen, die uns sowohl finanziell als auch mit einer Sachspende bei der Durchführung des Lesewettbewerbs unterstützten.

Petra Spindler, Deutschlehrerin der Klassen 6

Kultur, Geschichte, Bewegung und Spaß

Man muss gar nicht sechs Stunden in der Schule verbringen, um schlauer zu werden, Sport zu treiben und sich mit Freunden zu vergnügen. Zu dieser Erkenntnis dürften die Schüler der 6a und 6b am Mittwoch, dem 15. Januar 2020, gekommen sein. An diesem Tag fuhren Frau Schmidl und ich mit den Mädchen und Jungen der beiden sechsten Klassen mit dem Zug nach Eisenach. Bei allerbestem Wanderwetter erklommen wir die Wartburg. Wir beiden Lehrerinnen staunten, welches Tempo von den Kindern vorgegeben wurde. Eric und Jeromé liefen an der Spitze und hatten die Truppe gut im Griff.

Die Gemächer der Wartburg lernten wir während einer Führung kennen. Die Schüler konnten so das bereits vorhandene Wissen vertiefen. Es ist schon etwas anderes, ob man sich nur Texte über die Heilige Elisabeth durchliest oder durch ihre Gemächer wandeln kann. Besonders freuten wir Deutschlehrerinnen uns über das Interesse unserer Schüler, die mitdachten und viele Fragen stellten. Für ihre Disziplin wurden die Mädchen und Jungen sogar gelobt. Für den Weg zurück in die Stadt brauchten wir lediglich 15 Minuten. Lag es daran, dass er kürzer war oder daran, dass die Vorfreude auf einen Stadtbummel lockte und der Magen schon knurrte?

Ich muss mir wohl eingestehen, dass dieser Ausflug zum UNESCO-Weltkulturerbe Wartburg unseren Schülern länger in Erinnerung bleiben wird als meine Deutschstunden zum Thema „Sagen“.

                                                                                                          Antje Gensel

Auf den Spuren von Elisabeth und Martin

Ende Januar besuchten die 6. Klassen gemeinsam mit Frau Salzmann und Frau Schmidl die Wartburg in Eisenach. Im Deutschunterricht hatten sich die Schüler schon lange darauf vorbereitet. Unter dem Thema: „Lies doch mal“ beschäftigten sie sich auch mit den Sagen, die sich um diesen historischen Schauplatz ranken. Doch bevor die Schüler die Lutherstube oder die Wohnräume der Heiligen Elisabeth betreten konnten, mussten sie sich erst an den steilen Aufstieg zur Burg machen. Auf dem Weg wurden Eichhörnchen und sogar Rehe gesichtet. Auch eine Wand aus Eiszapfen beeindruckte und lud zum Fotografieren ein. Während der Führung waren die Schüler besonders begeistert von der Elisabethkemenate, deren Wände mit ca. drei Millionen Mosaiksteinen dekoriert sind. Der Abstieg von der Burg gestaltete sich abenteuerlich, denn der Weg war steil und glatt. Alle kamen jedoch wohlbehalten wieder am Ausgangspunkt an. Zum Gelingen dieses Ausfluges hatte auch das herrliche Winterwetter beigetragen – darüber waren sich Schüler und Lehrerinnen einig.

Auf den Spuren des größten Dichters Deutschlands

Solch ein fantastisches Wetter hatten Frau Lippmann und ich während eine Weimar-Exkursion noch nie. Sie Sonne strahlte vom blauen Himmel auf die sehenswerte Stadt.

Ein entspannter Tag liegt hinter uns. Wir hatten das Gefühl, am 08. Mai 2018 mit Erwachsenen unterwegs zu sein. Wir Deutschlehrerinnen möchten alle Zehntklässler loben, die mit Interesse den Ausführungen des Postboten Gottfried Böttner folgten. Und das waren glücklicherweise die meisten. Umso unverständlicher, dass einige Jugendliche (manche nur einmal, manche leider öfter) vom Stadtführer um Aufmerksamkeit gebeten wurden. Für uns Lehrer sind solche Momente ziemlich peinlich.

„Goethespaziergang in 5 Akten“ hieß unsere Tour durch Weimars Straßen. Dem Titel ist zu entnehmen, dass der große Dichter im Mittelpunkt stand. Unsere radelnder Postbote führte uns zu fünf Häusern, in denen Goethe in Weimar wohnte. Er zitierte aus Briefen, trug Gedichte vor und baute mehrmals sein Fahrrad zu seinem kleinen Puppentheater um. So wurden die 90 Minuten zu einem amüsanten, abwechslungsreichen Rundgang durch Weimars Innenstadt und das Wissen der Schüler über Goethes Leben wurde erweitert.

Weimar 1

Anschließend hatten unsere Zehntklässler noch drei Aufträge zu erfüllen. Unter anderem sollte die Fürstengruft besucht werden, doch bereits die erste Schülergruppe, die wir trafen, teilte uns mit, dass die Gruft nur von Mittwoch bis Montag zu besuchen ist. Eine Rüge an uns Lehrer! Schlecht recherchiert! Doch mal ehrlich: Wer rechnet mit einem Ruhetag, noch dazu an einem Dienstag, in einer Gruft?

Fazit: Als wir am Nachmittag in den Zug nach Mechterstädt stiegen, sahen unsere Schüler erholt und zufrieden aus. Wir glauben, dass die meisten diesen sonnigen Tag in der schönsten Stadt Thüringens genossen haben. Vielleicht zieht es den einen oder anderen Jugendlichen irgendwann noch einmal nach Weimar – dann aber mit Besuch der Fürstengruft und auch mit dem Bummeln durch Goethes Wohnhaus am Frauenplan. Denn dieses Haus von innen zu sehen war uns leider nicht vergönnt, obwohl ich uns bereits im August 2017 angemeldet hatte. (Man teilte mir einen Monat später mit, man hätte nur für eine Klasse – 10a oder 10b –  eine Besuchszeit. Als Ausweichtermin schlug man einen Tag mitten in den Osterferien vor. Traurig!)

Antje Gensel

How do you do?

Fremdsprachen spielen in unserer globalen Welt eine wesentliche Rolle und auch die Schüler wissen, dass gute Sprachkenntnisse im Berufsleben entscheidend sein können.
Die besten Schüler der Klassenstufen fünf bis sieben haben sich daher gern am 20.März am Fremdsprachenwettbewerb der Bertha-von-Suttner-Schule beteiligt, um ihre Kenntnisse unter Beweis zu stellen.
Zu ihnen zählen: Tabea Seyfarth, Natalie Köhler (5a), Natalie Liebetrau, Lenny Baumbach (5b), Nick Baumbach, Luna Pogander (6a), Jessica Micheels, Paul Fleischmann (6b), Svea Reinhardt, Luca Schoppe (7).
Neben Englisch stand auch Französisch im Mittelpunkt. Dabei kam es darauf an, sehr gute Vokabelkenntnisse vorzuweisen, aber auch das Hören war Teil der zu lösenden Aufgabenbereiche.
Schnell war die anfängliche Aufregung verflogen und jeder kämpfte um die besten Ergebnisse. Obwohl es sicher alle Teilnehmer verdient hätten, vordere Plätze zu erreichen, war zum Ende des Wettbewerbs schnell klar, wer in diesem Jahr das Rennen machen würde. Die besten Ergebnisse zeigte Tabea Seyfarth, Klasse 5a, gefolgt von Paul Fleischmann, Klasse 6b, und den dritten Platz erkämpfte sich Nick Baumbach, Klasse 6a.
Herzlichen Glückwunsch allen Platzierten und sicherlich ist die Teilnahme an diesem Wettbewerb, vor allem aber das Erreichen eines der drei vorderen Plätze ein großer Ansporn, weiter intensiv Englisch zu lernen.
Den fleißigen Helfern der Klassenstufen acht und zehn gilt unser besonderer Dank. Immerhin sorgten sie für einen reibungslosen Ablauf, sodass sich die Teilnehmer konzentriert ihren Aufgaben widmen konnten.

Petra Spindler

Fachschaft Naturwissenschaft und Technik

Ein außergewöhnlicher Schulstart nach dem Lockdown

 Es ist immer gut, sich eine Platte zu machen. Was das Kunstgeld-Projekt an der Regelschule „Bertha von Suttner“ in Mechterstädt betrifft, so ist diese Redewendung doppeldeutig zu verstehen.

Den Titel „Jeder macht sich eine Platte“ hatte sich der Holzbildhauer Florian Schmigalle ausgedacht. Der Erfurter wollte ursprünglich mit den Jugendlichen der 8. Klassen Sitzmöbel künstlerisch gestalten. Coronabedingt war jedoch Künstler*innen während des gesamten Schuljahres 2020/21 der Zutritt zu Schulen untersagt. Anfangs zeigte sich die Lehrerin Cordula Salzmann noch hoffnungsvoll und nahm – wie alle Beteiligten – an, dass das Frühjahr sicher Entspannung in Form merklich sinkender Inzidenzwerte bringen würde. Mehrmals wurde das Projekt verschoben, bis klar war, dass es nicht wie geplant in der Schule und somit im WRT-Unterricht stattfinden kann.

Im April trafen sich die Lehrerin und der Künstler mit der Kulturagentin Katrin Sengewald und der Koordinatorin für kulturelle Bildung Antje Gensel in einer Videokonferenz, um das Vorhaben so zu verändern, dass es trotz der massiven Einschränkungen in der Pandemie durchführbar sein könnte.

Die neue Idee kam von Katrin Sengewald. Jeder Jugendliche sollte eine Holzplatte erhalten, die er zu Hause kreativ gestaltet. In der letzten Schulwoche würde aus den 40 fantasievollen Einzelwerken eine wunderbare Skulptur entstehen, deren Symbolcharakter unübersehbar sein würde: „Lange waren wir allein und nun sind wir endlich wieder vereint.“

Während des gemeinsamen Brainstormings wurden vor allem seitens der Lehrerin Zweifel an einer puren digitalen Umsetzung laut. Zu viel Zeit hatten die Schüler*innen in den vergangenen Wochen am PC und in Videokonferenzen verbracht. Schnell einigte man sich auf Präsenz, und zwar darauf, den Start des Projektes ins Freie zu verlegen.

Dass der 1. Juni 2021 im Landkreis Gotha ausgerechnet der Tag sein würde, an dem die Jugendlichen nach knapp 6 Monaten wieder in den Wechselunterricht gehen würden, konnte in der Planungsphase noch keiner ahnen. Die Achtklässler*innen trafen sich an diesem Vormittag nicht in der Schule, sondern in drei verschiedenen Orten, um gemeinsam mit Florian Schmigalle das Projekt zu beginnen. Von Kindern und Jugendlichen aus ca. 20 Dörfern wird die Regelschule in Mechterstädt besucht. Cordula Salzmann hatte die Mädchen und Jungen der 8a und 8b in drei ähnlich große Gruppen eingeteilt, die sich am Kindertag zu verschiedenen Zeiten auf dem Spielplatz in Fröttstädt, dem Sportplatz in Mechterstädt und dem Spielplatz in Weingarten trafen.

Der erste Schultag nach so vielen Wochen des Allein-Lernens wurde für die Achtklässler*innen zu einem ganz besonderen Erlebnis. Sie folgen interessiert den Ausführungen des Künstlers Florian Schmigalle, der sich als wahrer Entertainer entpuppte. Mit viel Begeisterung zeigte und erklärte der Holzbildhauer den Schüler*innen, welche Möglichkeiten es gibt, eine Platte zu gestalten. Den Jugendlichen war anzusehen, dass Florians Elan auf sie überschwappte.

Im Juni und in den ersten drei Juliwochen werden die Jugendlichen nun – angeleitet vom „Künstler-Lehrerin-Tandem“ – zu Hause ihre Platte gestalten und an einem der letzten Tage vor den Sommerferien auf dem Schulhof der Regelschule „Bertha von Suttner“ zu einem großen Ganzen, zu einer sicherlich farbenprächtigen, fantasievollen Skulptur zusammenstecken.

Die „Continental AG“, ein wichtiger Kooperationspartner der Regelschule, stellte für jedes Mädchen und jeden Jungen einen Beutel mit Werkzeugen und Arbeitsmaterialien zusammen. Vielen Dank dafür!

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