NEWS

Anmeldung zur Regelschule

Sehr geehrte Eltern und Sorgeberechtigte,
 
die Neuanmeldungen für die Klasse 5 im Schuljahr 2023/24 sind für den
Zeitraum 13.-18. März 2023 vorgesehen. Die persönliche Abgabe der
Anmeldeunterlagen erfolgt nach telefonischer Terminvereinbarung in der
Regelschule. Die Grundschulen in Mechterstädt, Hörselgau und Sonneborn
erhalten für die Eltern der Klasse(n) 4 die Anmeldeformulare. Diese
stehen ab dem 20. Februar 2022 zur Verfügung. Ab diesem Zeitpunkt stehen
die Formulare auch auf der Homepage. Bei Fragen gern im Sekretariat der
Regelschule melden.
 
 

Fachschaft Sprachen

Vorlesewettbewerb 2022

Während am 02.12.2022 der erste Dezemberschnee den Schulhof in ein Winterwunderland verwandelte, fand im Raum 314 unser schulinterner Vorlesefand statt. Zum ersten Mal seit 2019 war es uns möglich, die beiden 6. Klassen zu versammeln, wobei man bemerken muss, dass die Hälfte der Schüler*innen erkältungsbedingt fehlte. Vor allem für die 6a stellte das bei der Wahl der besten Vorleser*innen ein Problem dar. Letztendlich schickte diese Klasse aber drei Schüler*innen ins Rennen, welche das Publikum durch ihren Lesevortrag begeisterten: Emily Cott, Jonas Ehrenberg und Joshua Salzmann. Für die Klasse 6b traten Leetice Lohse, Emma Immel und Tim Heinz-Wehr an.

Aufgrund der Erkältungswelle fiel auch der Vorjahressieger Jeremy Micheels aus, der zusammen mit dem Schülersprecher und Vorlesesieger 2019 Liam Berlet, der Schulsozialarbeiterin Frau Janson und der Deutschlehrern Frau Gensel in der Jury sitzen sollte. Auch die Gewinnerin des Jahres 2020, Samira Beese, war an diesem Tag nicht in der Schule, sondern zum Arbeiten im FöBi. Zum Glück erklärte sich die zweitbeste Vorleserin des Jahres 2019, Caroline Schulz, spontan bereit, gemeinsam mit den anderen drei anwesenden Jurymitgliedern die Leseleistung der Sechstklässler*innen zu bewerten.

In der ersten Runde, in der ein geübter Text aus einem Buch der Wahl vorgelesen wurde, konnten die Jurymitglieder keine großen Unterschiede beim Vorlesen feststellen. Alle sechs Mädchen und Jungen hatten sich sehr gut vorbereitet und zogen das Publikum in ihren Bann. Im zweiten Teil der Veranstaltung wurde, nachdem Liam das Vorwort vorgelesen hatte, den Kindern der Roman „Das Sams feiert Weihnachten“ gegeben. Hier erkannte die Jury, die sich im Anschluss schnell einig über dem Ausgang des Rennens war, doch ziemlich große Unterschiede. Natürlich ist es alles andere als einfach, einen ungeübten Text fließend und betont vorzulesen, doch Emma Immel gelang das richtig gut, sodass sie mit großem Abstand als Siegerin hervorging. Sie wird nun unsere Schule beim Kreisentscheid im Februar 2023 vertreten. Einen dritten Platz gab es nicht; den zweiten teilten sich Joshua Salzmann und Leetice Lohse.

Antje Gensel

Kino im Kopf

Obwohl ein Kinobesuch sicher zu den schönsten Erlebnissen gehört, haben die Schüler der Klassen 6 der Regelschule „Bertha von Suttner“ bewiesen, dass auch das Lesen eines Buches zu den faszinierendsten Freizeitbeschäftigungen gehören kann. Denn schon Goethe wusste:

„Wer Bücher liest, schaut in die Welt und nicht nur bis zum Zaune.“

Im Rahmen des Deutschunterrichtes hat jeder der über 50 Schüler ein anderes Buch vorgestellt, sodass wir eine riesige Vielfalt erleben und in die Welt der Bücher eintauchen durften. Wir haben die Abenteuer von Pippi Langstrumpf, Hanni und Nanni verfolgt, aber auch die Detektivgeschichten der drei Fragezeichen und magische Geschichten haben uns seit Beginn des Schuljahres gefesselt.

Neben den Informationen zum Autor, den Hauptfiguren und dem Inhalt der Bücher, haben die Schüler auch eine Leseempfehlung und persönliche Einschätzung gegeben. So ist vielleicht auch ganz nebenbei der Wunsch entstanden, sich ein neues Buch zu Weihnachten schenken zu lassen.

Auch eine Leseprobe durften wir bei jeder Buchvorstellung erleben, sodass auch die Lesefertigkeit unter Beweis gestellt werden musste. Viele Schüler haben gezeigt, dass sie fleißig das Lesen geübt und sich sehr gut vorbereitet haben. Die besten drei Schüler jeder Klasse zu küren, fiel da nicht leicht.

Folgende Schüler der Klassen 6 gehören zu den besten Lesern:

Klasse 6a: 1. Jonas Hoyer 2. Jeremy Micheels 3. Emilia Hellmann

Klasse 6b: 1. Emily Trapp 2. Fabienne Wedel 3. Pauline Ammerschuber.

Diese Schüler und Schülerinnen nahmen dann am 09.12.21 am Schulausscheid teil, bei dem der beste Leser gefunden werden sollte, der unsere Schule dann wiederum beim Regionalausscheid vertreten wird.

Als bester Leser hast sich Jeremy Micheels (6a) durchgesetzt. Auf Platz 2 folgte Emilia Hellmann (6a) und Platz 3 belegte Pauline Ammerschuber (6b). Herzlichen Glückwunsch!

Wir drücken nun Jeremy die Daumen, wenn er beim nächsten Ausscheid auf die besten Leser anderer Schulen treffen wird.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle auch beim Förderverein der Regelschule „Bertha von Suttner“ und der Salzmannbuchhandlung in Waltershausen, die uns sowohl finanziell als auch mit einer Sachspende bei der Durchführung des Lesewettbewerbs unterstützten.

Petra Spindler, Deutschlehrerin der Klassen 6

Kultur, Geschichte, Bewegung und Spaß

Man muss gar nicht sechs Stunden in der Schule verbringen, um schlauer zu werden, Sport zu treiben und sich mit Freunden zu vergnügen. Zu dieser Erkenntnis dürften die Schüler der 6a und 6b am Mittwoch, dem 15. Januar 2020, gekommen sein. An diesem Tag fuhren Frau Schmidl und ich mit den Mädchen und Jungen der beiden sechsten Klassen mit dem Zug nach Eisenach. Bei allerbestem Wanderwetter erklommen wir die Wartburg. Wir beiden Lehrerinnen staunten, welches Tempo von den Kindern vorgegeben wurde. Eric und Jeromé liefen an der Spitze und hatten die Truppe gut im Griff.

Die Gemächer der Wartburg lernten wir während einer Führung kennen. Die Schüler konnten so das bereits vorhandene Wissen vertiefen. Es ist schon etwas anderes, ob man sich nur Texte über die Heilige Elisabeth durchliest oder durch ihre Gemächer wandeln kann. Besonders freuten wir Deutschlehrerinnen uns über das Interesse unserer Schüler, die mitdachten und viele Fragen stellten. Für ihre Disziplin wurden die Mädchen und Jungen sogar gelobt. Für den Weg zurück in die Stadt brauchten wir lediglich 15 Minuten. Lag es daran, dass er kürzer war oder daran, dass die Vorfreude auf einen Stadtbummel lockte und der Magen schon knurrte?

Ich muss mir wohl eingestehen, dass dieser Ausflug zum UNESCO-Weltkulturerbe Wartburg unseren Schülern länger in Erinnerung bleiben wird als meine Deutschstunden zum Thema „Sagen“.

                                                                                                          Antje Gensel

Auf den Spuren von Elisabeth und Martin

Ende Januar besuchten die 6. Klassen gemeinsam mit Frau Salzmann und Frau Schmidl die Wartburg in Eisenach. Im Deutschunterricht hatten sich die Schüler schon lange darauf vorbereitet. Unter dem Thema: „Lies doch mal“ beschäftigten sie sich auch mit den Sagen, die sich um diesen historischen Schauplatz ranken. Doch bevor die Schüler die Lutherstube oder die Wohnräume der Heiligen Elisabeth betreten konnten, mussten sie sich erst an den steilen Aufstieg zur Burg machen. Auf dem Weg wurden Eichhörnchen und sogar Rehe gesichtet. Auch eine Wand aus Eiszapfen beeindruckte und lud zum Fotografieren ein. Während der Führung waren die Schüler besonders begeistert von der Elisabethkemenate, deren Wände mit ca. drei Millionen Mosaiksteinen dekoriert sind. Der Abstieg von der Burg gestaltete sich abenteuerlich, denn der Weg war steil und glatt. Alle kamen jedoch wohlbehalten wieder am Ausgangspunkt an. Zum Gelingen dieses Ausfluges hatte auch das herrliche Winterwetter beigetragen – darüber waren sich Schüler und Lehrerinnen einig.

 

Fachschaft Naturwissenschaft und Technik

Praxiswoche an der Regelschule „Bertha von Suttner“ in Mechterstädt

In der Woche vom 07.-11.11.22 starteten wir in der 9. Klasse erstmalig eine Praxiswoche. Am Montag vermittelte Frau Seitz, unsere Berufsberaterin vom BIZ, alle Ausbildungswege.

Ab Dienstag absolvierten dann alle Schüler den Praxisunterricht, indem sie in der Werkstatt ein Notizbord aus Holz herstellten, was vielen Schülern große Freude bereitete. Gleichzeitig ging es in diesen Tagen in den Fächern Deutsch und Englisch um das Bewerbungsschreiben.

Täglich standen uns Firmen der Region zur Seite und vermittelten den zukünftigen Auszubildenden Kompetenzen zur Erlangung der Ausbildungsreife. So sprachen sie z. B. über soziale Eigenschaften wie Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, Toleranz, Verantwortungsbewusstsein und Leistungsbereitschaft. Weiterhin informierten die Kooperationspartner über Ausbildungsmöglichkeiten und Ausbildungsberufe in ihren Unternehmen.

Für unsere Schüler waren auch die praktischen Übungen, die die Mitarbeiter der Diakonie mit ihnen durchführten, sehr interessant. Durch spezielle Brillen, Augenbinden und Kopfhörer konnten sich die Mädchen und Jungen in die Lage von alten Menschen hineinversetzen. Auch war es für die Schüler sehr spannend mal ein Blutdruckmessgerät zu testen. Das Feedback der Schüler zur Praxiswoche war insgesamt sehr positiv.

An dieser Stelle möchte ich mich bei den Firmen Spielart GmbH, August Storck KG, Diakonie, Bundespolizei, Continental AG und bei der TAM GmbH für ihre großartige Unterstützung und die gute Zusammenarbeit während dieser Projektwoche bedanken.

                                                                                                                                  Cordula Salzmann

„Locker vom Hocker, cool auf dem Stuhl“

so lautete der Titel des Projekts der 9. Klassen der Regelschule „Bertha von Suttner“ in Mechterstädt. Schon lange geisterte mir dieses Vorhaben durch den Kopf, doch die Verwirklichung ließ auf sich warten. Zuletzt kam Corona dazwischen und wir wichen auf ein anderes Projekt aus. Nun endlich, am 13.06.2022, starteten wir im Rahmen des WRT-Unterrichts und mit der Hilfe des Holzbildhauers Florian Schmigalle. Nach einem Input im Unterricht sammelten die Schüler*innen Ideen, aber vor allem suchten sie nach Stühlen, die verwandelt werden sollten. Schon Tage vorher kamen die ersten Stühle auf dem Schulhof an. Sie waren so vielfältig wie die Ergebnisse, die man nach der Verwandlung bestaunen konnte.

An den Projekttagen wurde konstruiert, getüftelt, gesägt, gefeilt und gemalt und manche Idee entstand auch erst beim „Machen“. Lina und Collin bemerkten, dass man die gebogene Rückenlehne ihres Stuhls so umfunktionieren kann, dass ein Schaukelstuhl entsteht. Begeistert von ihrer Idee begaben sie sich auf die Suche nach einem ähnlichen Stuhl, bauten auch von diesem die Rückenlehne ab und das Produkt war tatsächlich ein Schaukelstuhl. Außerdem bauten die Neuntklässler*innen einen Spiele-, Zeitungs-, Weihnachts-, Prinzessinnen-, Pflanzenstuhl, um nur einige der fantasiereichen Ergebnisse zu nennen. Ein Team kreierte sogar ein Regal aus Stühlen. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen befestigten viele Schüler*innen auch Getränkevorrichtungen an den Sitzmöglichkeiten. Die Jugendlichen fanden es gut, dass einige Arbeiten ins Freie verlagert werden konnten. Dort wurden u. a. die Stühle angesprüht, was besonders großen Spaß bereitete.

 

Zum Sommerfest der Schule werden die verwandelten Stühle ausgestellt und am Ende wird der eine oder andere Stuhl einen Liebhaber durch eine Versteigerung finden.

Auch ich habe viel Neues dazugelernt und es war schön, mal wieder etwas „Kreatives“ mit den 9. Klassen zu gestalten. An dieser Stelle möchte ich mich bei Florian Schmigalle bedanken, der uns schon beim letzten Projekt mit viel Werkzeug, Maschinen, Geduld und vor allem mit seinem Ideenreichtum unterstützte. Vielleicht wird ja eine Tradition daraus.

Cordula Salzmann

 

Ein außergewöhnlicher Schulstart nach dem Lockdown

 Es ist immer gut, sich eine Platte zu machen. Was das Kunstgeld-Projekt an der Regelschule „Bertha von Suttner“ in Mechterstädt betrifft, so ist diese Redewendung doppeldeutig zu verstehen.

Den Titel „Jeder macht sich eine Platte“ hatte sich der Holzbildhauer Florian Schmigalle ausgedacht. Der Erfurter wollte ursprünglich mit den Jugendlichen der 8. Klassen Sitzmöbel künstlerisch gestalten. Coronabedingt war jedoch Künstler*innen während des gesamten Schuljahres 2020/21 der Zutritt zu Schulen untersagt. Anfangs zeigte sich die Lehrerin Cordula Salzmann noch hoffnungsvoll und nahm – wie alle Beteiligten – an, dass das Frühjahr sicher Entspannung in Form merklich sinkender Inzidenzwerte bringen würde. Mehrmals wurde das Projekt verschoben, bis klar war, dass es nicht wie geplant in der Schule und somit im WRT-Unterricht stattfinden kann.

Im April trafen sich die Lehrerin und der Künstler mit der Kulturagentin Katrin Sengewald und der Koordinatorin für kulturelle Bildung Antje Gensel in einer Videokonferenz, um das Vorhaben so zu verändern, dass es trotz der massiven Einschränkungen in der Pandemie durchführbar sein könnte.

Die neue Idee kam von Katrin Sengewald. Jeder Jugendliche sollte eine Holzplatte erhalten, die er zu Hause kreativ gestaltet. In der letzten Schulwoche würde aus den 40 fantasievollen Einzelwerken eine wunderbare Skulptur entstehen, deren Symbolcharakter unübersehbar sein würde: „Lange waren wir allein und nun sind wir endlich wieder vereint.“

Während des gemeinsamen Brainstormings wurden vor allem seitens der Lehrerin Zweifel an einer puren digitalen Umsetzung laut. Zu viel Zeit hatten die Schüler*innen in den vergangenen Wochen am PC und in Videokonferenzen verbracht. Schnell einigte man sich auf Präsenz, und zwar darauf, den Start des Projektes ins Freie zu verlegen.

Dass der 1. Juni 2021 im Landkreis Gotha ausgerechnet der Tag sein würde, an dem die Jugendlichen nach knapp 6 Monaten wieder in den Wechselunterricht gehen würden, konnte in der Planungsphase noch keiner ahnen. Die Achtklässler*innen trafen sich an diesem Vormittag nicht in der Schule, sondern in drei verschiedenen Orten, um gemeinsam mit Florian Schmigalle das Projekt zu beginnen. Von Kindern und Jugendlichen aus ca. 20 Dörfern wird die Regelschule in Mechterstädt besucht. Cordula Salzmann hatte die Mädchen und Jungen der 8a und 8b in drei ähnlich große Gruppen eingeteilt, die sich am Kindertag zu verschiedenen Zeiten auf dem Spielplatz in Fröttstädt, dem Sportplatz in Mechterstädt und dem Spielplatz in Weingarten trafen.

Der erste Schultag nach so vielen Wochen des Allein-Lernens wurde für die Achtklässler*innen zu einem ganz besonderen Erlebnis. Sie folgen interessiert den Ausführungen des Künstlers Florian Schmigalle, der sich als wahrer Entertainer entpuppte. Mit viel Begeisterung zeigte und erklärte der Holzbildhauer den Schüler*innen, welche Möglichkeiten es gibt, eine Platte zu gestalten. Den Jugendlichen war anzusehen, dass Florians Elan auf sie überschwappte.

Im Juni und in den ersten drei Juliwochen werden die Jugendlichen nun – angeleitet vom „Künstler-Lehrerin-Tandem“ – zu Hause ihre Platte gestalten und an einem der letzten Tage vor den Sommerferien auf dem Schulhof der Regelschule „Bertha von Suttner“ zu einem großen Ganzen, zu einer sicherlich farbenprächtigen, fantasievollen Skulptur zusammenstecken.

Die „Continental AG“, ein wichtiger Kooperationspartner der Regelschule, stellte für jedes Mädchen und jeden Jungen einen Beutel mit Werkzeugen und Arbeitsmaterialien zusammen. Vielen Dank dafür!

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